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Die Strecke Olten – Aarau
Der Eppenbergtunnel ist beim Ausbau des Bahnangebotes zwischen Bern und Zürich unverzichtbar. Er muss fester Bestandteil der "zukünftigen Entwicklung der Bahnprojekte" (ZEB), des künftigen Infrastrukturausbaus aus den FinöV-Mitteln, bleiben und mit hoher Priorität realisiert werden.
Mit 530 Zügen täglich ist der Abschnitt Olten – Aarau eine der am stärksten befahrenen Bahnstrecken unseres Landes. In Olten werden die Stammstrecke und die Neubaustrecke von Bern, die Jurasüdfusslinie sowie die Zugsläufe von Basel in Richtung Aarau-Zürich gebündelt. Zwischen Däniken und Wöschnau wird dieser Verkehr auf nur zwei Gleisen abgewickelt. Unmittelbar vor Aarau stehen erneut vier Geleise zur Verfügung, die den Verkehr Richtung Lenzburg-Zürich bzw. Richtung Brugg-Baden-Zürich entflechten. Gemäss dem Raumentwicklungsbericht 2005 des Bundesamtes für Raumentwicklung (ARE) wird sich das Mittelland weiterhin stark entwickeln, mit der entsprechenden Zunahme des Verkehrsvolumens. In ihrer Strategie legen die SBB dar, dass aufgrund der starken Nachfrage zukünftig ein Viertelstundentakt in Spitzenzeiten zwischen Bern und Zürich anvisiert werden müsse. Mit der ebenfalls vorgesehenen Verdichtung des Fahrplans zwischen Basel und Zürich (über Aarau) und der Beschleunigung auf der Jurasüdfusslinie muss eine Beseitigung des Nadelöhrs zwischen Olten und Aarau einhergehen, weil andernfalls ein Bahnverkehrskollaps droht. Um den Umsteigeeffekt auf den öffentlichen Verkehr stärker zu fördern, sind diese zukunftsträchtigen Verdichtungen des Fahrplans und das Stundentaktsystem auch für die Jurasüdfusslinie zu realisieren. Die grossen Wirtschaftsregionen unseres Landes bleiben dann attraktiv, wenn auch das Verkehrsaufkommen mit einem möglichst hohen Anteil des öffentlichen Verkehrs umweltfreundlich und für die Agglomerationen verträglich abgewickelt werden kann. Die Realisierung des Eppenbergtunnels trägt diesen Aspekten Rechnung.
Der Eppenbergtunnel ist aus folgenden Gründen zu realisieren
Angaben zum Projekt
Darstellung der vorgesehenen Verdichtungen und Beschleunigungen im Schweizerischen Bahnnetz |
Argumentarium