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20.03.2009 - Bahn frei für den Eppenbergtunnel

 

Die Bahnlinie Olten-Aarau wird mit dem Eppenbergtunnel auf vier Spuren ausgebaut. Mit den Schlussabstimmungen zum ZEB-Gesetz haben National und Ständerat am 20. März 2009 die entscheidende Weiche für den Bahnausbau im Mittelland gestellt.

Stellungnahme des Komitees Pro Eppenbergtunnel - Januar 2012
Im „Sonntag“ vom 13.11.2011 wurde über eine ETH-Studie berichtet, welche den Chestenberg-Tunnel und in dessen Gefolge auch den Eppenberg-Tunnel sowie den vor Schlieren zu bauenden Horneret-Tunnel als Fehlinvestition bezeichnet. Die ETH-Verkehrsspezialisten unter Leitung von Professor Ulrich Weidmann schlagen stattdessen eine Fortsetzung der bestehenden Schnellbahnstrecke Mattstetten-Rothrist direkt nach Schlieren vor.

Blättert man in der Verkehrsgeschichte der Schweiz dreissig Jahre zurück, war exakt diese Variante bereits Gegenstand intensiver Untersuchungen. Mit Blick auf die rasche Planung des Bahnschnellverkehrs im Ausland, unter anderem des TGV in Frankreich, wurde unter der Leitung des damaligen Stabes für Gesamtverkehrsfragen (GVK) 1977 ein Bericht zu einer neuen Haupttransversalen der Schweiz (NHT) vom Genfer- bis zum Bodensee und von Basel nach Olten vorgelegt. Detaillierte Studien wurden dabei zu einer neuen Verbindung zwischen Bern und Zürich durchgeführt. Immerhin wurde die bisherige Stammlinie bereits im Jahre 15.11.1858 eröffnet! Eine Bundesinterne Koordinationsgruppe (BIK) und mehrere private Ingenieur- und Planungsbüros beschäftigten sich mit diesem ambitiösen Projekt, welches im Volksmund rasch einmal „Bonzenschleuder“ genannt wurde. Das Konzept bestand aus einer 1. Etappe Mattstetten – Rothrist und einer 2. Etappe Rothrist- Schlieren (-Zürich). Dem Projekt wurden jedoch verschiedene Mängel vorgeworfen: Keine Anbindung von Olten (was die Verknüpfung des Bahnsystems erschwerte), teurer Abschnitt mit Tunnel - Brücken Konstruktionen im Bereich Suhren-Wynental mit starken landschaftlichen Eingriffen sowie ein längerer Tunnel zwischen Lenzburg und Schlieren. Eine Referendumsdrohung gegen die NHT und der Widerstand des Kantons Solothurn liessen die SBB 1984 selber ein neues Konzept erarbeiten, welches „Bahn 2000“ genannt wurde. Die Devise „so schnell wie möglich“ wurde damit fallengelassen.
 
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Herzlich willkommen am Portal zum Eppenbergtunnel

Wagen Sie einen ersten Blick in den Eppenbergtunnel der Bahn! Auf dieser Website präsentiert Ihnen das Komitee Pro Eppenbergtunnel Fakten und Hintergrundinformationen zur geplanten SBB-Neubaustrecke zwischen Däniken und Aarau. Der Eppenbergtunnel ist ein Bauvorhaben von herausragender Bedeutung für den nationalen Bahnverkehr in der Schweiz: Er beseitigt das letzte zweispurige Nadelöhr zwischen Zürich und Bern. Dank dem Eppenbergtunnel werden der Bahn auf der Strecke mit dem grössten Personenverkehrsaufkommen durchgehend vier Spuren zur Verfügung stehen. Der Eppenbergtunnel dient dem Fernverkehr auf der Ost-West-Achse und schafft gleichzeitig auf der Stammlinie mehr Platz für den Regionalverkehr zwischen Olten und Aarau. Die vorgesehene Linienführung berücksichtigt die Anliegen der direkt betroffenen Bevölkerung optimal. Darum stehen nationale, kantonale, regionale und kommunale Volksvertreterinnen und -vertreter aus allen Parteien im Komitee Pro Eppenbergtunnel gemeinsam für ein grosses Ziel ein: 

Mehr Zug durchs Mittelland – mit dem Eppenbergtunnel!

  

            
 
Rolf Büttiker
Ständerat
Wolfwil
Bea Heim
Nationalrätin
Starrkirch-Wil
Gemeindepräsident
Schönenwerd