Home Medienmitteilung
Medienmitteilung

Das Schweizer Mittelland verlangt die rasche Beseitigung des Flaschenhalses im Bahnkorridor von der Westschweiz und Basel über Olten nach Zürich. Der Erweiterung des zweigleisigen Abschnitts zwischen Olten und Aarau auf vier Spuren mit dem Eppenbergtunnel müsse höchste Priorität zukommen.

Diese Forderung vertritt das Komitee Pro Eppenbergtunnel, zu dem sich Mitglieder der eidgenössischen Räte und kantonale Parlamentarier/innen aller Fraktionen sowie Städte und Gemeinden der Kantone Aargau und Solothurn zusammengeschlossen haben.

 

«Der Bahn-Engpass auf der Ost-West-Achse muss beseitigt werden - mit dem Eppenbergtunnel»

 

Mit der Neubaustrecke Eppenbergtunnel werden der Abschnitt Däniken–Aarau auf vier Spuren erweitert und die Gemeinde Schönenwerd umfahren. Der Bau des Eppenbergtunnels ist unverzichtbar, um die von den SBB geplanten Angebotserweiterungen zu realisieren: Intercity-Halbstundentakt Basel–Zürich, Viertelstundentakt Bern–Zürich, Beschleunigung der Verbindung Westschweiz–Biel–Zürich. Der Eppenbergtunnel ist auch notwendig für die Einführung des Halbstundentakts im Regionalverkehr Olten–Aarau, der schon heute durch die fehlende Kapazität verunmöglicht wird. Weiter schafft der Eppenbergtunnel zusätzliche Kapazität für den Güterverkehr. Er trägt dem Lärmschutz und dem Landschaftsschutz Rechnung und erhöht die Betriebssicherheit auf der Hauptachse des nationalen Bahnverkehrs.

Die SBB und das Bundesamt für Verkehr (BAV) haben den drei Kilometer langen Eppenbergtunnel in ihre Gesamtschau der „Zukünftigen Entwicklung der Bahnprojekte“ (ZEB) aufgenommen. Die Kosten von 400 Mio. Franken werden aus dem FinöV-Fonds finanziert. Das Komitee Pro Eppenbergtunnel verlangt, dass der Eppenbergtunnel in höchster zeitlicher Priorität realisiert wird. Diese Forderung dient der Verbindung der Zentren des Mittellandes, der Agglomeration Aarau-Olten-Zofingen sowie der Bevölkerung des solothurnischen Niederamts.

Der Abschnitt Däniken–Aarau ist das Nadelöhr auf der Ost-West-Achse des schweizerischen Bahnverkehrs. Es handelt sich um die einzige Doppelspurlücke im sonst vierspurig ausgebauten Korridor Westschweiz–Bern/Biel–Olten–Aarau–Zürich. Der gesamte Personen- und Güterverkehr Ost–West, dazu die Intercity-Züge Basel–Zürich sowie der Regionalverkehr passieren dieses Nadelöhr. Mit 530 Zügen täglich ist der Abschnitt Olten–Aarau deshalb eine der am stärksten befahrenen Bahnstrecken des ganzen Landes.

Dem Komitee Pro Eppenbergtunnel sind Mitglieder der eidgenössischen Räte und kantonale Parlamentarier/innen aus sämtlichen Fraktionen beigetreten. Ihm gehören die Städte Aarau und Olten, Gemeinden des Regionalvereins Olten-Gösgen-Gäu (OGG) sowie Gemeinden des Planungsverbandes Region Aarau (PRA) an. Das Komitee wird getragen vom Regionalverein OGG und der Gemeinde Schönenwerd. Das Co-Präsidium üben Ständeratspräsident Rolf Büttiker (FdP/SO), Nationalrätin Bea Heim (SP/SO) und Ständerat Dr. Thomas Pfisterer (FDP/AG) aus.

 

Für Rückfragen: Herr Peter Hodel, Gemeindepräsident Schönenwerd, Tel. 079 302 92 44 

Adresse des Komitees: Gemeindeverwaltung 5012 Schönenwerd, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.  

 15.Mai 2006